06.05.2019 – „Die letzte Notiz“ (OmU) von Pantelis Voulgaris

Beginn: 17:30 Uhr
ABATON
Allende-Platz 3, 20146 Hamburg

Mit „Die letzte Notiz“ versetzt uns der Regisseur Pantelis Voulgaris in ein von der SS betriebenes Konzentrationslager im Athener Vorort Chaidari zur Zeit der deutschen Okkupation. Im Zentrum des dramatischen Geschehens steht eine Gruppe von etwa 200 am 1. Mai 1944 hingerichteten Widerstandskämpfern, sowie Napoleon Sakotzides, der Dolmetscher des deutschen Lagerkommandanten Karl Fischer.

Die letzte Notiz

Griechenland 2017, 117 Min, OmdtU, FSK: 18 
Mit: Andreas Konstantinou, André Hennicke, Melia Kreiling, Tasos Dimas, Enea Camati, Vassilis Koukalanis, Loukas Kiriazis 
Szenario: Ioanna Karystiani, Pantelis Voulgaris

Der Film führt auf sehr emotionale Weise eine hierzulande weitgehend unbekannte, dramatische Situation vor Augen, die sich während der Zeit der deutschen Besatzung Griechenlands ereignete. Das Drehbuch zum Film schrieb Ioanna Karystiani, Ehefrau von Pantelis Voulgaris und Bestsellerautorin („Schattenhochzeit“, Suhrkamp, „Die Frauen von Andros“, „ Augen des Meeres“, beide Insel-Verlag). Pantelis Voulgaris geboren 1940 in Athen, ist neben Theo Angelopoulos der bekannteste Vertreter des neuen griechischen Kinos. Er studierte an der Athener Filmhochschule. Danach führte er Regie bei Theaterstücken und Fernsehspielen. 1965 entstand „O kleftis“, sein erster Kurzfilm, 1967 der zweite. 1972 Spielfilmdebüt mit „Ein Bräutigam für Anna“, ein Film, der mehrfach prämiert wurde (z.B. Berlin Film Festival, London Film Festival). Während der Zeit der griechischen Militärdiktatur war Pantelis Voulgaris im Jahr 1973 für sechs Monate im Exil. Seine Filme wurden auf vielen Filmfestivals gezeigt. Sie erhielten zahlreiche Auszeichnungen, so z.B. „Happy Day“ (1977), „Eleftherios Venizelos: 1910-1927“ (1980), „Petrina Chronia – Steinerne Jahre“ (1985), „Das Trikot mit der 9“ (1988), „Isiches meres tou Avgoustou – Ruhige Tage im August“ (1992), „Akropol“ (1996). „Ola ine Dromos – Ein langer Weg“ (1998). Pantelis Voulgaris realisierte außerdem zahlreiche Dokumentarfilme für das griechische Fernsehen.

Eintritt: 8,- EUR, ermäßigt: 6,- EUR

Eine Veranstaltung der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Hamburg e.V. mit freundlicher Unterstützung von „Hellas Filmbox Berlin“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Europawoche „Hamburger Griechen für Europa“.